Hundeernährung: Fütterung einer trächtigen oder säugenden Hündin

Geschrieben von Nito am August 5th, 2012 in Ernährung

Hundeernährung:   Dieses Thema ist überaus wichtig. Sie wollen ja einen gesunden und aktiven Hund Ihr Eigen nennen.   Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Ernährung einer trächtigen Hündin und einer dann im Anschluss säugenden Hündin legen.

Was sollten Sie bei einer tragenden Hündin und später dann, bei einer säugenden Hündin beachten?

Bei der trächtigen Hündin ergibt sich ab der 5 Woche ein erhöhter Energie – und Nährstoffbedarf.  Wichtig ist, dass in den ersten Wochen extreme Fütterungsfehler , wie z.B. ein Mangel an Energie, Vitaminen oder Spurenelementen, aber auch eine Überfütterung vermieden werden. Die Embryonen reagieren in diesem Zeitraum recht empfindlich gegenüber Störungen. Ursache dafür ist vermutlich, dass bis etwa zur dritten Trächtigkeitswoche noch keine feste Verbindung zwischen Fruchthüllen und Gebärmutterwand gegeben ist.

Ab der fünften Trächtigkeitswoche sollte  dann die Energie- und Nährstoffbereitstellung für die Hündin erhöht werden. Es empfiehlt sich, bereits zu diesem Zeitpunkt auf ein energiereicheres Laktationsfutter ,  also eines für die Phase des Säugens, umzhustellen, um einen Futterwechsel kurz nach der Geburt zu vermeiden.

Neben einem Alleinfutter können auch Eigenmischungen gefüttert werden.

Eine adäquate Fütterung während der Trächtigkeit und des Säugens ist sowohl für die Gesundheit der Hündin als auch der Welpen von grosser Bedeutung.

Je nach dem, wieviele Föten in Ihr leben, wird sich auch der Energiebedarf steigern.    Es ist ein großer Unterschied, ob eventuell zwei kleine Welpen oder vielleicht 8,9 oder gar mehr Welpchen ernährt werden wollen.

Als meine kleine Sicha ihre Welpen bekam, bekochte ich sie zwischendurch immer wieder.  Ich gab ihr Reis mit Huhn und Gemüsen untergemischt. Sie liebte diese Zusatzmahlzeiten und verspeiste sie gerne.   Die Welpen kamen lange in den Genuss der Muttermilch. Selbst mit 3 Monaten lagen sie noch an den Zitzen.  Nun muss ich hinzufügen, Sicha war Mutter von zwei kleinen Welpen Kindern geworden.   Tina, zwei Jahre vorher, hatte drei Welpen zur Welt gebracht.

Alles funktionierte leicht, stressfrei und ohne Probleme.   Die Situation wäre sicher eine andere gewesen, wäre die beiden Hündinnen Mutter von vielen Welpen geworden.    Diese Situation hatte ich bisher noch nicht.    Wobei ich denke, auch bei Zwillings- oder Drillingsgeburten ist der Bedarf gleichermaßen wichtig.

Die kleinen Welpen meiner Hundemütter ernährten sich auch nach drei Monaten ab und an noch von der Muttermilch.   Irgendwann hatten dann die Hundemamas keine Milch und auch keine Lust mehr.    Die mit kleinen Zähnchen ausgestatteten Welpen waren vermutlich auch dann mehr Last als Lust.