Dass Hunde für Gebiete der Drogenkriminalität, als treue Begleiter von Behinderten oder als Lawinenretter ausgebildet werden, ist heutzutage normal. Die Vierbeiner als Krebsvorsorge in Arztpraxen wieder zu finden, könnte bald ebenso selbstverständlich sein.

Wissenschaftlern ist es gelungen, die Tiere in nur 3 Wochen darauf abzurichten, Atem- und Urinproben krebskranker Personen von denen gesunder Menschen zu unterscheiden. In 90 Prozent der Fälle hatten die Vierbeiner Erfolg. Dazu kommen immer mehr Fälle ans Licht, in denen selbst nicht trainierte Tiere bösartige Muttermale erkannt haben und ihre Besitzer darauf aufmerksam machten.

Trotz der hohen Erfolgsrate sind sich die Forscher immer noch im Unklaren darüber, wie es den Tieren gelingt, zwischen den Stoffwechselprodukten zu unterscheiden. Sollte es den Wissenschaftlern möglich sein, die Substanzen näher zu identifizieren, könnten herkömmliche Früherkennungsmethoden zuverlässiger werden und vielleicht bedeutende Fortschritte im Gebiet der Krebsheilung erzielt werden.

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