Welpen aus Spanien


Wer wird beim Anblick eines kleinen Welpen nicht in Verzückung geraten?  Welpen werden hier auf fast jedem Wochenmarkt verschenkt.  Es gibt sie im Dutzend.   Viele Hundewelpen-Besitzer sind froh, sie einfach los zu werden.   Sie werden auch gerne mitgenommen.  Natürlich, ist ja ein suesses kleines “Spielzeug” für die Kinder. Aber ein Spielzeug ist ein Welpe ganz bestimmt nicht.  Sollte es nicht sein!

In den Tierheimen gibt es so viele Welpen, dass sie in Pflegefamilien untergebracht werden müssen.  Die kleinen Tierchen sind oft erst ein paar wenige Tage alt, wenn sie vor dem Tierheim oder im Müll landen.  Viele setzen Welpen auch an Campingplätzen aus, das ist fast als humaner Akt zu werten, den diese “Hundefreunde” gehen zumindest davon aus, dass sich ein mitleidsvoller Mensch den kleinen Wesen erbarmt.

Einen Welpen aufzunehmen will wohl überlegt sein.  Ich habe immer wieder leidenschaftlich gerne kleine Welpen gehabt und aufgezogen, ich war mir aber auch der Verantwortung und aller Konsequenzen bewusst, die solch eine Verpflichtung mit sich bringt   Es beginnt bei der noch nicht vorhandenen Stubenreinheit, geht weiter über Impfungen, Wurmkuren, Arztbesuche, bis hin zur Erziehung.


Welpen, die ein paar Wochen, dann ein paar Monate alt sind, erleben eine wahre Sturm und Drangzeit.  Da muss man durch …… irgendwie.  So richtig prickelnd fand ich es dann oft auch nicht, wenn meine suessen Monster mir meine Teppiche anfrassen, selbst Stühle und Tische liesen sie nicht aussen vor.   Von zerfetzten Kissen und zerzupften Decken will ich erst garnicht berichten.   Irgendwann nimmt man es mit einer gewissen Gelassenheit. Die Zeit geht vorbei.    Suess sind und bleiben sie trotzdem.  Wenn sie tapsig, spielend und voller Komik uns zwischen den Beinen rumflitzen, durch die Gegend purzeln, weil sie sich einfach nicht bewusst sind, dass ihre Beinchen noch viel zu kurz für solche Exkursionen sind, dann muss man lächeln.

Welpen machen glücklich! Wirklich!  Gibt es was Schöneres – als ein kleines Hündchen in sein Leben zu begleiten.  Wenn sie kuscheln und die Nähe ihres Menschen suchen und auch brauchen, die Streicheleinheiten mit kleinen Hundeküsschen goutieren, dann muss man doch einfach dahinschmelzen.   Jedenfalls ging es mir immer so.    Nicht alle meine Hunde, die heute mit mir leben , kamen als Welpen zu mir, aber einige Welpen durfte ich aufziehen um sie später als erwachsene , großartige Hunde in meiner Familie zu haben.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle auf die nicht zu unterschätzende Aufgabe und den Aufwand hinweisen!

Wenn Sie nach einem guten Begleiter suchen, der Sie von Anfang an auf Schritt und Tritt begleiten soll, so nehmen Sie am besten einen jungen Hund. Ältere Leute finden an einem stürmischen Welpen meist weniger Gefallen, können aber einem verstoßenen , älteren Hund ein liebes Zuhause geben.

Wenn ein Welpe angeschafft wird, sollte immer jemand zu Hause sein oder zumindest immer wieder da sein, denn man muss mit dem Hundebaby viel Zeit verbringen. Dadurch entwickelt sich überhaupt erst die Freundschaft, ausserdem kann sich der Hund nur so an die Wohnung gewöhnen und stubenrein werden. Es ist schon eine aufregende Sache für so einen kleinen Kerl, wenn er von seiner Mutter weggenommen wird, wenn er jetzt auch noch für längere Zeit alleine gelassen wird, so ist das für ihn überhaupt nicht gut.   Bitte bedenken Sie das alles, wenn Sie sich für einen Welpen interessieren.  Es ist in Ihrem Interesse und in dem des kleinen Hundes.

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