Beide Münsterländer verdanken ihren Namen der westfälischen Stadt Münster, wo sie heute noch weit verbreitet sind.

Als erstes entstand der kleine Münsterländer. Wahrscheinlich erstand er aus dem Epagneul Francais und dem Langhaarigen Deutschen Vorstehhund. Lange Zeit wurde er als Hirtenhund und als Helfer bei der Jagd auf große Beutetiere verwendet, da er sehr schnell und besonders mutig ist. Er ist sehr widerstandsfähig, kühn, intelligent und fügsam. Seine äußere Erscheinung wirkt gleichzeitig solid und elegant, kräftig und leicht.

Der grosse Münsterländer ist ungefähr ein Jahrzehnt jünger als sein kleiner Bruder. Dem kleinen Münsterländer ist er sowohl im Charakter als auch im Aussehen ähnlich.Er leistet auch als Wachhund gute Dienste. Wegen ihres guten Charakters sind beide Rassen auch als Begleithunde bestens geeignet.