Wir möchten an dieser Stelle wieder einmal auf die einzigartigen Windhunde aufmerksam machen, gleich ob Greyhound oder Galgo Espanol, noch immer werden diese Hunde mißbraucht und zu kommerziellen Zwecken ausgenutzt.Vor allen Dingen der Greyhound wird in vielen Ländern nach wie vor ausschließlich deshalb gezüchtet, weil sich mit ihm vortrefflich Geld verdienen lässt.   Vor allen Dingen in Großbritannien und Irland werden diese edlen Hunde in grossen Hallen in kleinen Boxen gezüchtet. Eine eiche Liegemöglichkeit ist nicht vorhanden. Die Boxen werden übereinander gestellt, das ist kostengünstig und macht die Haltung so kostengünstig.

Über die genaue Anzahl der gezüchteten Greyhounds gibt es keine genauen Erhebungen. Sicher ist, dass weitaus mehr gezüchtet werden, als später auf den Rennbahnen laufen.   Der junge Greyhound muss als junger Hund zahlreiche Proberennen bestehen.  Das ist zwar nicht vorgeschrieben, aber den Besitzern liegt daran, nur die besten Tiere in Rennen zu schicken. Was passiert mit den Greyhounds die schon in dieser Phase zu langsam sind ?  Man kann es nur vermuten und man will diesen Gedanken auch nicht weiterverfolgen……

Das Schicksal der Greyhounds ist ein trauriges. Die Greys, die ausschließlich gezüchtet werden, um als Rennmaschine ihr Leben zu fristen und ihrem Besitzer möglichst viel Geld in die Kasse bringen sollen, haben meistens zwischen ihrem zweiten und vierten Lebensjahr ausgedient.  Danach belegen sie nicht mehr die vorderen Plätze und sind somit nicht mehr lukrativ für ihre Halter.

Leider werden diese Hunde nach wie vor als Nutztier und nicht als Familienhund angesehen, das macht die Vermittlung immer wieder sehr schwierig.  Mit Unterstützung von privaten Vereinen werden jährlich etwa 5000 Greyhounds in ein neues Zuhause vermittelt. Das klingt im ersten Moment als viel, ist es aber nicht, angesichts der Tatsache, dass jährlich 11.000 Greys offiziell auf den Rennbahnen des Greyhound Racing Clubs neu angemeldet werden, was bedeutet, dass die gleiche Anzahl ausscheidet. Hinzu kommen noch die Abertausend Hunde, die auf nicht kontrollierten Bahnen laufen.

Hunde, die nicht vermittelt werden, und nicht mehr Renntauglich sind, landen in den staatlichen Greyhound Annahmestellen oder bei Hundeschlachtern. Lediglich 10 Pfund werden für die Entsorgung eines Greys verlangt.

Mittlerweile gibt es in vielen Ländern, auch in Spanien, speziell für die Galgos und Podencos, sowie in Deutschland, dort speziell für die Greyhounds, private Initativen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, aufzuklären und nicht mehr renntaugliche Tiere zu vermitteln.

Diese wunderbaren Tiere haben es verdient, nach einem entbehrungsreichen, kurzen Leben, ein liebevolles,verständnissvolles neues Zuhause zu finden.  Eine Adresse, die wir im Internet finden konnten ist folgende:   www.greyhoundprotecion.de   Bitte informieren Sie sich. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eventuell einen neuen oder einen weiteren Hund bei sich aufzunehmen und ihm Liebe und Geborgenheit zu geben, bitte denken Sie über einen dieser gequälten und geschundenen Hunderassen nach.