Von dem typisch englischen Foxterrier gibt es zwei Schläge, einen glatthaarigen und einen drahthaarigen. Obwohl dieser Hund eine weiter Verbreitung gefunden hat

gibt es über seinen Ursprung höchst unterschiedliche Meinungen, und keine davon ist so wahrscheinlich, dass sie die anderen ausschließt. Der Foxterrier ist,wie sein englischer Name verrät, ein Hund für die Jagd auf den Fuchs, englisch „fox“.

Er macht auch gerne Jagd auf schädliche Nagetiere und gibt auch einen hervorragenden Begleithund ab, obwohl es oft nervöse, unabhängige, unduldsame Tiere gibt, die auf Kommandos nicht gehorchen

Rüde: 7 bis 8 kg, Hündin 6 bis 7,5 kg. Schulterhöhe 36 bis 38 cm. Farbe : überwiegend weiss mit schwarzen bis braunen Flecken.

Heimat: Großbritannien

Herkunft des Foxterriers

Die Entstehung des Foxterriers wird auf das 18. Jahrhundert datiert, allerdings gibt es auch schon Bilder aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die solche Hunde zeigen. Sie wurden als Jagdbegleiter eingesetzt und halfen häufig bei der Fuchsjagd. Der Zuchtstandard wurde 1876 festgesetzt: Damals entwickelten sich die zwei Varianten Kurzhaar- und Rauhaar-Foxterrier. Die Unterschiede sind in erster Linie optischer Natur, Wesen und Charakter der beiden Foxterrier sind hingegen gleich.

Allgemeines Erscheinungsbild der Foxterrier

Der Körper dieses Hundes ist kompakt und energisch, manche Züchter erinnert er im Stand an ein elegantes Jagdpferd. Das Drahthaar des Foxterriers ist mäßig kurz, kraus und hart und zeigt die typisch englischen Jagdhundfarben: Weiß, Schwarz und Loh, das englisch „tan“ genannte Fuchsrot. Weiß sollte dabei laut Zuchtanforderung die Grundfarbe sein, Schwarz oder Lohfarben breiten sich dann als Abzeichen oder Platten im Fell aus, es sind auch schieferblaue Muster möglich.

Verhalten und Charakter der Foxterrier

Foxterrier können sowohl hervorragende Jagdgehilfen als auch verspielte Familienhunde sein. Allerdings muss jeder Fox-Besitzer für seinen Hund viel Zeit opfern: für die Erziehung genauso wie für Spiele und Liebkosungen. Zeit ist aber auch etwas, das in Gesellschaft eines Foxes nicht lang wird: Dieser pfiffige Hund mit seinem netten, aber nicht ganz einfachen Charakter ist für jede Familie – und vor allem für Kinder – ein idealer Gefährte. Neben Mut, Ausdauer und einer gehörigen Portion Angriffswillen gehören vor allem Intelligenz, Wachsamkeit und Anhänglichkeit zu den typischen Merkmalen dieser Rasse.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Das Bewegungsbedürfnis dieser Rasse ist hoch. Der Foxterrier begleitet seinen Menschen gerne beim Reiten und beim Radfahren, ein ausgewachsener Hund schafft das auch stundenlang ohne Probleme. Zusätzliche Spiele und Hundesport sind eine hervorragende Möglichkeit, den jagdtriebigen Fox vom Wildern abzuhalten und seinen Trieb umzulenken.

Erziehung eines Foxterriers

Die Erziehung eines Foxterriers ist eine echte Herausforderung: Bei diesem Hund muss man genau aufpassen, dass man selbst Herr im Haus bleibt. Foxterrier-Besitzer müssen dabei auf viele Tricks seitens ihres Freundes gefasst sein: Seine Intelligenz verbindet sich mit Cleverness und Pfiffigkeit.

Pflege der Foxterrier

Gesundheit und Pflege des Fox erfordern ein bisschen Aufwand. Das Fell sollte täglich gebürstet werden, zweimal im Jahr ist Trimmen angesagt.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten der Foxterrier

Foxterrier haben eine Prädisposition für die Ataxie und Myelopathie der Terrier. Es handelt sich um neurologische Erkrankungen, die u.a. die Zerstörung des Rückenmarks zur Folge haben.

Hätten Sie’s gewusst

Man sagt dem Foxterrier nach, er sei nicht nur ein charmanter, sondern auch ein besonders eifersüchtiger Hund. Deswegen sollte Ihr neuer Schwarm erst mal das Herz Ihres Hundes erobern, sonst wird das leider kein romantischer Spaziergang.

Der Artikel:  Herkunft des Foxterriers wurde uns von unserer Leserin  Bettina de Bruyn aus Leverkusen zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür ! Bettina hat seit vielen Jahren immer wieder Foxterrier in ihrer Familie aufgenommen und scheint eine wahre Kennerin zu sein!

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