Ein genereller Fastentag pro Woche zur Darmreinigung ist nicht zwingend erforderlich, ausser wenn der Hund sich überfressen oder erbrochen hat. Bei Durchfällen kann es ebenfalls hilfreich sein, wobei es auch die Theorie des „bei Durchfällen durchfüttern“ gibt. In diesem Fall ist das Füttern in mehreren Portionen leicht verdaulicher Kost ratsam.

Eventuell sollte hierübergemeinsam mit dem Tierarzt entschieden werden. Wer für Abwechslung sorgen möchte oder eine gewisse Darmreinigung anstrebt, kann statt eines Fastentages regelmässig einen vegetarischen Tag einführen, zum Beispiel mit Milchprodukten wie Hüttenkäse, Magerquark, Ei oder auch Molkereiprodukten wie Buttermilch, Kefir, pflanzliche Oelen usw.

Darf mein Hund fasten?

Im Normalfall muss der Hund keine Fastentage einlegen.  Natürlich bestätigen auch hier die Ausnahmen die Regel.  Es gibt, wie bei uns Menschen auch, Hunde, die leidenschaftlich gerne fressen. Am liebsten alles, was auch nur irgendwie fressbar erscheint.  Glücklicherweise habe ich seit Jahrzehnten, noch nie einen Allesfresser in meinem Rudel gehabt.  Nachdem ich meistens 6 bis 8 Hunde in meiner Familie habe, stelle ich immer Trockenfutter bereit.  Wie ich immer wieder feststelle, haben sie alle einen ganz individuellen Rhythmus. Manche fressen gerne nach dem Spaziergang, andere nehmen ihr Futter erst gegen Mitternacht auf.   Würden wir Menschen uns so ernähren, gäbe es sicherlich weniger Fettleibigkeit und weniger Probleme.  Ich habe wirklich dünne Hunde und auch einen, der etwas moppelig ist.  Tabsi ist nicht „dick“ weil er zuviel frißt, sondern weil er Cortison nehmen muss. Er hat eine ganz schlimme Alergie.  Cortison schwemmt auf.   Deshalb muss er auch nicht fasten.

 

Fasten ist natürlich auch für den Hund möglich

Meine Hunde lieben Eier.  Ich gebe ihnen einmal pro Monat eine Eiermahlzeit.   Dann gibt es Rührei, eventuell als solches oder untergehoben unter Nudeln oder Reis.  Magerquark lieben alle.   Nachdem ich mich seit Jahrzehnten vegetarisch ernähre, kann ich meinen Hunden auch alles geben, was „übrig“ bleibt.    Manche mögen Obst, andere Gemüse, Abfall produziere ich kaum in meinem Haushalt.   Fasten ist nicht nur für uns Menschen temporär von Vorteil.  Auch Hunde, die ja keine wirklichen Vegetarier sind, lieben vegetarische Gerichte.  Testen Sie es anfach mal an.   Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden Hunde nur „aus der Küche“ ernährt.  Haben Sie keine Sorge, es wird Ihrem Hund nicht schaden.