Beim Vorbeugen von Gefahren beim Hund gelten allgemein die gleichen Regeln wie bei einem Kleinkind. Doch bei noch so grosser Sorgfalt kann ein Unfall nie ausgeschlossen werden. Im Falle einer Verletzung kann erste HilfeLeben retten.  Bringen Sie zunächst den Hund aus der Gefahrenszone. Dann sollten Sie die Lebensfunktionen wie Puls, Kreislauf und Atmung überprüfen. Schließlich müssen Verletzungen wie Knochenbrüche oder Blutungen ruhig gestellt und verbunden werden. Ziel dieser ersten Maßnahmen ist es, zu erkennen, welchen Umfang die Verletzungen haben. Tierärztliche Hilfe kann damit keinesfalls ersetzt werden. Damit Sie Ihrem Vierbeiner im Ernstfall helfen können, lohnt es sich für den Hundehalter, in einem Erste-Hilfe-Kurs die wichtigsten Handgriffe für den Notfall zu erlernen.

Solche Kurse werden u.a. von Hundezucht und Gebrauchshundesportvereinen sowie Tierarztpraxen angeaboten. Ideal ist es, das angeeignete Wissen später zu Hause immer wieder einmal am eigenen Hund zu üben. So bekommt man etwas mehr Routine, die im Ernstfall entscheidend sein kann.