Unter der Bezeichnung „Elchhund“ fasst man einige sehr ähnliche Hunderassen zusammen, die – wie ihr Name verrät – bei der Elchjagd eingesetzt werden. Man weiss von Grabungsfunden, dass es sie schon seit vielen Jahrhunderten gibt. Die Elchhunde sind dem Spitz ähnlich und haben mit ihm die direkte Abkunft vom Wolf gemeinsam.

Die norwegischen Rassen werden vom Grauen oder Schwarzen Elchhund oder Norsk Elghund vertreten. In Schweden ist der Große Schwedische Elchhund oder Jämthund und der Schwedische Grauhund oder Grähund bekannt. Die Unterschiede zwischen diesen und noch weiteren RAssen sind nicht übermässig gross und zeigen sich vor allem in der Grösse und Farbe.

Der Graue Elchhund ist mittelgross, ein sehr geschickter Hund bei der Jagd auf den Elch und den Bären. Er bellt laut, um mitseinem Herrn in Kontakt zu bleiben, und stösstsogar je nach der Phase desKampfes unterschiedliche Laute aus, um den Eingriff des Menschen besser zu lenken.

Er passt sich aber auch anderen Beutetieren an und wird bisweilen auch für die Jagd auf Tiere verwendet, von denen man glaubt,sie seien schädlich, zum Beispiel Marder, Ratten und Maulwürfe. Der Hund zeigt einen hervorragenden Geruchssinn und eine aussergewöhnliche Widerstandsfähigkeit und Ausdauer, er fürchtet weder Regen noch Schnee. Da er sehr ausdauernd, zäh und kräftig ist, wird er auch als Schlittenhund und Rettungshund, als Hirtenhund und Wachhund verwendet.

Sein Charakter ist ausgeglichen, anhänglich, empfindsam, und deswegen eignet er sich auch als Begleithund, was vor allem in England und in Amerika der Fall ist.

Der Graue Elchhund achtet sehr auf Körperpflege und verbreitet nie einen unangenehmen Geruch.

Gewicht: Grauer Elchhund Rüde 24 kg, Hündin 21 kg, Jämthund Rüde 30 kg, Hündin 27 kg, Schulterhöhe: Grauer Elchhund, Rüde 45-52 cm, Hündin, 53-58 cm, Farbe: bei allen drei Rassen Grau mit verschiedenen Tönungen, zum Teil mit hellen Abzeichen.

Heimt des Elchhund:  Schweden und Norwegen

Weitere Informationen finden Sie auch hier :  Schweißhunde, Laufhunde