Galga mit WelpenFür die Geburt der Welpen sind einige Vorbereitungen zu treffen, auch dann, wenn man den Tierarzt um Beistand bittet. Grundaussattung: Eine Wurfkiste ist üblicherweise aus Holz oder Plastik. Sie sollte so gross sein, dass die Hündin sich darin ausstrecken kann. Die Wurfkiste sollte bereits zwei Wochen vor dem Geburtstermin an ihrem Platz stehen, der dem Ruhe- und Sicherheitsbedürfnis der werdenden Mutter gerecht wird. Auch verhindert man dadurch, dass sich die Hündin selbst eine andere Stelle , zum Beispiel, hinter dem Sofa, wählt.

Folgende Gegenstände sind für die Geburt bereitzuhalten:

  • Eine sterilisierte, scharfe, aber abgerundete Schere, um die Nabelschnur zu durchtrennen.
  • Farbloser Zwirn, um die Nabelschnur vor dem Abtrennen abzubinden
  • Handtücher zum trockenreiben der Welpen
  • Ein Napf mit frischem Wasser, der möglichst nahe bei der Hündin steht
  • Eine Uhr, um die Zeit zwischen den einzelnen Geburten abzulesen
  • Eine Infrarotlampe, um die Welpen nach der Geburt zu wärmen

Die Geburt: Ungefähr zwölf Stunden vor der Geburt sinkt die Körpertemperatur der Hündin auf 38 Grad Celsius. Wenn die Temperatur nicht gemessen werden kann, lässt sich die verbleibende Zeit bis zur Geburt an Verhaltensänderungen feststellen.

Normalerweise frist die Hündin einen Tag vor der Geburt nicht mehr. Sie wirkt ruhelos, erbricht sich möglicherweise und leckt sich wiederholt die Vulva. Wahrscheinlich ist dies der Ausfluss, möglicherweise aber auch schon das Fruchtwasser. Die Hündin beginnt zu hecheln und geht unruhig auf und ab. Man sollte sie in dieser Phase der Vorwehen gewähren lassen und beruhigend auf sie einreden.

Welpengeburt, was muss man unbedingt beachten?

Welpen werden in einer enganliegenden Fruchthülle geboren. Normalerweise beginnt die Hündin sofort, diese Haut von der Schnauze des Welpen abzulecken. Anschließend beisst sie die Nabelschnur durch. Tut sie das nicht, muss man schnell handeln und diese Haut mit den Fingern abziehen, damit der Welpe Luft holen kann. Die Nabelschnur muss dicht am Bauch des Welpen abgebunden und etwa 2,5 cm zwischen dem Abbindfaden und der Plazenta durchtrennt werden.

Das Junge wird meist zusammen mit der Plazenta geboren, manchmal folgt sie jedoch erst ein wenig später nach. Bis alle Welpen zur Welt gekommen sind, können manchmal einige Stunden vergehen.

Jeder Welpe wird von der Mutter abgeleckt. Nur wenn sie das nicht tut, reibt man ihn mit einem Handtuch vorsichtig trocken. Danach schiebt man den Frischgeborenen zu ihren Zitzen, damit er saugen kann, auch wenn die Mutter bereits das nächste Junge trocken leckt. Das Saugen des ersten Welpen hilft, die weiteren Wehen zu beschleunigen. Ist die Geburt vorüber, hat die Mutter meistens das Bedürfnis sich zu entleeren. Ausserdem benötigt sie jetzt viel Wasser zum trinken. Die meisten Hündemutter überprüfen ihren Wurf noch, bevor sie sich von der Anstrengung erholen.

Gelegentlich kann es auch zu Problemen kommen. Bei anormalem Ausfluss, erhöhter Temperatur, Unwohlsein oder Schmerzen muss man sofort den Tierarzt hinzuziehen.