Ein kleiner , junger  Welpe braucht im Verhältniss recht viel Futter, da er rapide wächst. Die ersten Monate sind bei grossen Rassen, höchst Wachstumsintensiv und diesem Umstand muss auch die Futtermenge Rechnung tragen.

Ansonsten kann man sich an diesen Faustregeln orientieren:

Den Energie und Nährstoffbedarf (und somit die tägliche Futtermenge) eines Hundes kann man zwar grob kalkulieren, tatäschlich hängt jedoch beides auch von einer Vielzahl kaum oder nur schwer zu errechnenden Faktoren ab. Zudem können zeitweise Variationen im Bedarf entstehen, etwa durch zusätzliche Aktivitäten, höhere oder niedrigere Aussentemperaturen.

Selbst die Rasse gilt es zu berücksichtigen. Neufundländer haben einen Energiebedarf, der ca. 15 % unter dem Durchschnitt liegt, während der Energiebedarf von Deutschen Doggen oder Dalmatinern bis zu 16 % über dem Durchschnitt liegen kann.

Kastrierte Hunde benötigen etwa 25 % weniger Kalorien verglichen mit unkastrierten Tieren. Stehen erfordert etwa 40 % mehr Energie als Liegen. Allein dies verdeutlicht eindrucksvoll den unterschiedlichen Energiebedarf je nach Aktivitätsgrad. Alte und generell trägere Hunde benötigen 10 bis 20 % weniger Futter (bezogen auf die tägliche Gesamtmenge) im Vergleich zu jungen, aktiven Tieren.

Aus diesen Gründen können  jegliche Fütterungs und Mengenempfehlungen stets nur grobe Richtwerte enthalten und man kann sagen, dass derjenige Hund die richtige Energie und Nährstoffmenge (Futtermenge) erhält, der sein Idealgewicht hat und hält.