Die Stellung der Rute ist ein wichtiges  Anzeichen für die Stimmung und die Absichten des Hundes.  Ihr Kupieren ist gänzlich  widernatürlich.  Einzige Ausnahme wäre hier eine medizinische Indikation, die diesen Schritt unabdingbar machen würde.Ein selbstbewusster, freudiger oder auch überlegener Hund trägt seine Rute hoch erhoben. Es gibt aber auch einige Rassen, die eine permanent aufgestellte Rute besitzen. Das Wedeln demonstriert Freude und Erregung. Eine aufgestellte Rute, die aufgeregt hin und her bewegt wird, zeigt Überlegenheit oder sogar Angriffslust an.

Wird die Rute tief getragen und langsam hin und her geschwungen, ist das ein Zeichen von Unsicherheit. Viele Besitzer von Hunden, die aggressiv wurden, berichten, dass ihr Hund mit dem Schwanz wedelte, während er zugebissen hat.

Hunde brauchen ihre Rute, damit sie Abstände „messen“ können.  Gelingt es ihnen noch durch diesen Zaun oder diese Absperrung zu kommen – oder nicht ?   Beim schwimmen wird die Rute als Ruder eingesetzt.

Die Natur hat den Schwanz ja nicht umsonst wachsen lassen. Er ist keinesfalls ein Apendix.  Er hat Sinn und erfüllt einen Zweck.  Wenn der Hund Angst hat, klemmt er die Rute  zwischen die Hinterläufe. Bei Freude wedelt er mit dem Schwanz.   Wenn er sehr konzentriert ist, hebt er die Rute an und die Spitze zeigt nach oben.

Ob Hunde Freude oder mit Vorbehalt oder gar aggressiv aufeinander zugehen, kann man ebenfalls an der Stellung der Rute beurteilen.