Die Deutsche Dogge, die auch oft Dänische Dogge genannt wird, ist wahrscheinlich in Deutschland entstanden, und zwar aus einer Kreuzung zwischen Mastiff und Windhund. Die Mastiff-Vorfahren stammen vermutlich aus dem asiatischen Raum, aus dem Gebiet zwischen dem Kaspischen Meer und dem Asowschen Meer. Dort lebten die Alanen, die um 400 nach Deutschland kamen und dabei ihre grossen Mastiffs mitbrachten.

Aus der Kreuzung dieser Tiere mit Windhunden soll dann die Deutsche Dogge entstanden sein, die im Italienischen noch den Namen jenes Volks beibehalten hat und Alano heisst. Bei der klassischen Deutschen Dogge halten sich die Merkmale des Mastiffs und des Windhundes die Waage. Der Hund darf weder plump noch allzu feindgliedrig und leicht aussehen.

Die Deutsche Dogge ist sehr intelligent, lernt mit Leichtigkeit, hat ein gutes Gedächtnis und ist deswegen ohne Schwerigkeiten abzurichten. In früheren Zeiten versah der Hund zahlreiche Aufgaben , als Jagdhund, Kriegshund und Wachhund. Heute verwendet man ihn der Hauptsache als Wachhund und imposanten Begleithund.

Der Charakter ist lebhaft, gutartig, fügsam und besonders Kindern gegenüber sehr anhänglich. Wie alle Wachhunde zeigt auch die Deutsche Dogge gegenüber Fremden ein starkes Mißtrauen und geht sofort zum Angriff über, wenn sie in irgendeiner Weise gereizt wird. Wegen ihrer Größe ist die Deutsche Dogge als Wohnungshund völlig ungeeignet. Das Fell besteht aus sehr kurzen, dichten, glänzenden, dem Körper anliegenden Haaren.

Von der Deutchen Dogge gibt es drei Schläge, man unterscheidet nach der Farbe einfarbige Doggen, gestrompte Doggen und Harlekindoggen.

Gewicht: ungefähr 60 kg, Schulterhöhe: Rüde mindestens 78-80 cm, Hündin mindestens 72 cm. Farabe: einfarbig gelb, einfarabig Stahlblau, einfarbig Schwarz, gestromt mit goldgelber Grundfarbe und schwarzen Flecken, Harlekindogge mit weisser Grundfarbe und unregelmässigen schwarzen Flecken.

Heimat : Deutschland