Pointer sind sowohl Jagdhunde als auch Familienhunde

Der English Pointer, oder nur Pointer, stammt wohl von spanischen Jagdhunden ab; hinzu kam das Blut vom Foxhound, von französischen Laufhunden und um mehr Geschwindigkeit einzubringen wurde der Greyhound eingekreuzt, durch den Greyhound gibt es heute die Farbe schwarz im Pointer und an der Statur lässt sich immer noch das Windhunderbe erkennen. Sein Name rührt von Perro de Punta (spanisch „Hund zum Vorstehen“) her. Die Vorsteheigenschaft, d. h. beim Aufstöbern von Wild regungslos und meist mit erhobenem Vorderlauf zu verharren, trat wahrscheinlich mutativ auf und wurde durch fortgesetzte Reinzucht gefestigt. Obwohl es inzwischen viele verschiedene Vorstehrassen gibt, kann man den English Pointer noch immer als reinsten Vererber der Vorsteheigenschaft ansehen.

Er ist ein 69 cm großer, und bis 30 kg schwerer Jagdhund. Das Haar ist fein, kurz, fest, vollkommen glatt und mit einem ausgeprägten Glanz. Die übliche Farben sind zitronenfarben und Weiß, Orange und Weiß, Leberbraun und Weiß und Schwarz und Weiß aber auch einfarbig und dreifarbig (tricolour). Sein Ohrleder ist dünn,mittelgroß, hoch angesetzt und dicht am Kopf anliegend.

Der Pointer wird als freundlich und ausgeglichen mit besonderen jagdlichen Fähigkeiten beschrieben.Der ursprüngliche Verwendungszweck des sanften, folgsamen und ernsthaften Pointer wurde aus dem natürlichen Verhalten heraus selektiert. Ein jeder Hund „verharrt“ kurz wenn er die Witterung von Beute in der Nase hat bevor er nach vorn springt um es zu fangen. Beim Pointer wurde dieses Verharren durch gezielte Selektion bis ins dauerhafte Stehen (Vorstehen) verlängert. Die Nase des Pointers ist äußerst sensibel und so kann er aus vollem Lauf die Witterung von Rebhühnern oder Fasanen wahrnehmen die noch 50m entfernt liegen. Die Selektionszucht hat ein ungemein vornehmes und freundliches Tier hervorgebracht, das allerdings äußerst sensibel ist.

Es gibt wohl kaum eine Hunderasse, die sensibler und feinfühliger, einfühlsamer und sanfter ist, als ein Pointer.   Mein erster Hund, den ich mir seinerzeit aus Spanien mitbrachte, war ein Pointer.   Es war ein kleiner Welpe, der nur wenige Wochen alt war, als ich ihn auf dem Markt von Sineu auf Mallorca kaufte.   Ich kannte die Rasse nicht und hatte keinerlei Erfahrungswerte.   Viele Bücher gaben mir den notwenigen Input.  Auch learning by doing trugen dazu bei, dass ich einen Hund der speziellen Art mein Eigen nennen durfte.   Sino war ein so sanfter, liebevoller und anhänglicher Hund, der seinesgleichen suchte.  Diese Hunderasse ist ausgesprochen, stolz, elegant und edel!

Meine Liebe zu Pointern ist seither ungebrochen.  Ohne Pointer in der Familie zu haben, ist mein Rudel nicht vollständig.  Seit vielen Jahren habe ich jetzt unter anderem, ich habe 8 Hunde,  zwei Pointer – Mädchen.  Zufall, die eine , Chula habe ich aus dem Gnadenhof in Javea geholt, die andere, Sina, aus dem Tierheim in Gandia.  Beide Hunde sind einzigartig.  Sehr verschieden, auch im Aussehen und dennoch, großartig, klug, gelehrig und sanft.   Zuhause sind sie völlig unauffällig und ruhig.   Wenn sie laufen dürfen, toben, spielen und schwimmen sie für ihr Leben gerne.  Wasser ist einfach ihr Element.   Ich kann diese Rasse aus eigener Erfahrung nur empfehlen!

Weitere Informationen finden Sie auch hier :    Vorstehhunde – Jagdhunde