Oft wird der blonde Hovawart mit Golden Retriever verwechselt. Der Hovawart ist ein deutscher Hund, der schon im 13. Jahrhundert Erwähnung fand. Offensichtlich schätze man das wache Wesen und den Schutztrieb dieser Hunde schon in alter Zeit.  Dann verlor sich diese Rasse im Laufe der Geschichte. Erst 1937 wurde der Hovawart als eigenständige Hundrasse offiziell anerkannt. Seit 1964 zählt man ihn zu den anerkannten Gebrauchshunderassen.

Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgrosser, leicht gestreckter, langhaariger Hund. Rüden haben eine Schulterhöhe von 64 bis 79 cm und Hündinnen von 58 bis 65 cm.  Blond und schwarz gehören zur Farbpalette des Hovawarts. Das wunderschöne Haarkleid ist an der Brust, den Hosen, den Vorderläufen und der Rute ganz besonders üppig und ein wirklich toller Blickfang. Trotz seines wunderschönen Haarkleids erweist sich das Fell als ausgesprochen pflegeleicht.

Hovawarte gelten als gesunde und widerstandsfähige Hunde, die zehn bis 13 Jahre und älter werden können. Die Rasse verfügt über eine angeborene Wachsamkeit. Ein Hovawart übernimmt die Aufgabe als Wachund für Haus und Hof mit Bravour, gibt dabei aber gleichzeitig einen toleranten und liebenswerten Familienhund ab. Abwechslung, körperlicher Einsatz, geistige Forderung und immer neue Aufgabaen sind für einen Hovawart die Grundpfeiler eines zufriedenen und gesunden Lebens.

Es ist sicherlich kein Hund für Stubenhocker. Was einst ein geschätzer Hofhund war, spurtet heute elegant über den Hundeplatz und genießt vor allem auch in der Fährtenarbeit einen ausgzeichneten Ruf.  Gelehrig und energiegeladen, so wie der Hovawart nun einmal ist, eignet er sich für alle Freizeitbeschäftigungen, die körperlichen Einsatz und Grips verlangen. Sie sind auch als Rettungshunde und Reitbegleithunde bestens geeignet.

Er ist sehr an seine Familie gebunden. Die Rasse eignet sich ausgzeichnet als Begleit, Wach – Schutz und Fährtenhund.

Ein typischer Hovawart pflegt eine innigliche Beziehung zu all seinen Bezugspersonen. Er ist ein ausgewachsenes Familientier mit einem grossen Herzen . Sein Platz ist inmitten des menschlichen Rudels und darf keinesfalls auf eine reine Zwingerhaltung beschränkt werden. Der aufgeschlossene Vierbeiner möchte immer dort sein, wo etwas los ist und an den Geschehnissen innerhalb der Familie teilahben. Wird er ausgeschlossen, entwickelt er sich zu einem unzufriedenen und unausgeglichenem Haustier.  Wichtiger als ein grosses Grundstück, sind täglich lange Spaziergänge und intensive sportliche Betätigung.

Auf einen Hovawart kann man in jeder Situation zählen!