Was sollte ein Hund fressen und wieviel? Wachstum und Futter: Beim Überlegen, wieviel Futter wir geben, sind wir vielleicht versucht, dem sich im Wachstum befindlichen Hund soviel wie möglich zukommen zu lassen. Ein zu starkes Wachstum jedoch – und dies gilt vor allem für die Riesen unter den Hunden – kann schwere Wachstumsanomalien hervorrufen.

Es ist erwiesen, dass zu schnelles Wachsen und zu starkes Zunehmen, Krankheiten wie die Hüftdysplasie verstärken können. Starke Fütterung mit vielen Extras, die große Hunde für ein schnelles Wachstum bekommen, geht meistens mit einer kürzeren Lebensdauer der Tiere Hand in Hand.

Es ist nicht gut, dem Hund soviel zu Fressen zu geben, wie er möchte. Die Praxis zeigt, dass die für das Wachstum des Hundes beste Menge etwa 80 % von dem ist, was der Hund fressen würde, würde man ihn nicht kontrollieren. Was über diese Menge hinausgeht, führt zu Fettleibigkeit, beeinträchtigt aber die Wachstumsrate nicht.

Der Ausspruch „man ist, was man ißt“ trifft auf den Hund genauso zu , wie auf den Menschen. Wie das Futter, das der Hund aufnimmt, kann auch er selbst in gewisse Bestandteile zerlegt werden. Dabei versteht man besser, was der Hund für sein Wachstum und die Körperkräfte braucht.

So kann man das Fressen auch unter dem Gesichtspunkt verschiedener Nährkomponenten betrachten. Diese sind:

  • Protein
  • Fett
  • Kohlenhydrate
  • Vitamine
  • Mineralien
  • Rohfasern

Dennoch gibt es auch hierbei, was die Ernährung Hund, also die Hundeernährung anbelangt, individuelle Abweichungen.   Ich habe in meinem Rudel z.B. einen Podenco, der in erster  Linie und am liebsten nachts seine Nahrung zu sich nimmt.   Bei meinen 8 Hunden stelle ich immer wieder fest, wie unterschiedlich sie veranlagt sind.   So unterschiedlich die Rassen, so auch ihre Fressgewohnheiten.    Manche essen gerne nach dem langen Strandspaziergang, andere essen am vormittag,  oder am nachmittag.    Gegen jegliche Empfehlung habe ich immer Trockenfutter in den Hundenäpfen.  Meine Hunde können essen, wann immer sie wollen.  Ich habe nicht einen darunter der zu dick wäre.  Sie alle haben Normalgewicht oder sind sogar sehr schlank.

Vielleicht habe ich einfach Glück, weil ich keinen krankhaften „Fresser“  in meinem kleinen Hunderudel habe.   Sie bekommen auch ihre Leckerlis, wenn sie brav waren oder ich sie , aus welchem Grund auch immer, belohnen will.   Mitunter koche ich auch mal für sie.    Sie lieben Reis mit Gemüse oder auch mal Kartoffel mit Fleisch und Gemüse, je nachdem.    Das sind aber Ausnahmen .

Der Futterbedarf des Hundes ist wirklich so individuell wie das Eßbedürfnis von uns Menschen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch hier :   Ernährung Hund, Hundeernährung