Wenn Sie einen Kleinhund suchen, werden Sie sehr schnell dem Charme eines Cavalier King Charles Spaniel erliegen. Fröhliche, liebevolle Gefährten, die man schon viele hundert Jahre zu schätzen wusste. Wenn Sie sich alte , historische Gemälde anschauen, werden Sie feststellen, dass sich der Adel sehr gerne mit mehreren King Charles Spaniel abbilden lies. . Selbst der berühmte Maler Tizian bildete neben der Venus einen kleinen braun-weißen Spaniel ab.Im 16. Jahrhundert genoss der Toy Spaniel seine Hochzeit. Am königlichen Hof unter Charles dem I und Charles dem II genossen die Spaniel hohes Ansehen und wurden geliebt und vergöttert.

Als ganz besondere Rasseeigenschaft gilt ihr freundliches Wesen und ihr grosser Charme. Es gibt vier Rassevarietäten: Blenheim, Tricolour, Black and Tan und Ruby.  Aggresivität ist für diesen Hund ein Fremdwort und Kinder liebt er über alles. Sein grösstes Bestreben ist es, seinem Menschen zu gefallen. Er ist sehr einfach zu erziehen, aber auch schnell zu verwöhnen. Nehmen wir mal als Beispiel den Schlafplatz: einmal in der Bettritze, immer in der Bettritze. Wem es gefällt – warum nicht ? Hier scheiden sich jedoch die Geister. Wenn Sie es nicht möchten, ist Konsequenz das höchstse Gebot.

Naschen: Für viele Cavaliere ist es ein Higlight, in der Erwartung neben dem Esstisch zu sitzen, und zu warten, dass Frauchen oder Herrchen etwas fallen lässt . Hat er das einmal raus, kann er schnell zu einer regelrechten Bettelmaschine mutieren.

Frist so mancher junge Hund noch schlecht, ändert sich dies meist mit zunehmendem Alter, besonders bei Hündinnen. Ein fetter Cavalier ist nicht gerade ein schöner Anblick, ausserdem ist Übergewicht bekanntlich ungesund. Darum sollte unbedingt auf die Figur geachtet werden. Hält man mehr als einen Cavalier, ist getrenntes Füttern angesagt.

Der Cavalier King Charles Spaniel gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden. Er ist ein aktiver, anmutiger, wohlproportionierter Spaniel in der Gewichtsklasse 5,5 bis 8 kg. Das Leichtgewicht ist nicht nur ein Schlßhund und grosser Schmuser, sondern auch sportlich aktiv. Spaziergänge sind sehr beliebt und so manches Exemplar lebt gerne seinen Stöbertrieb aus.

Dabei ist es dem Kleinhund auch wichtig, neue Bekanntschaften, ob vier- oder zweibeinig, zu machen. Dass heisst jedoch nicht, dass tägliche Gewaltmärsche angesagt sind. Da der Cavlier sehr genügsam ist, nimmt er notfalls auch mal mit dem Garten vorlieb. Der Standard besagt, der Cavlier sei kein Kläffer. Aber auch ein Cavalier kann bellen, besonders im Rudel ist dies zu beobachten. Geräusche vorm Haus und das Klingeln an der Tür wird ein Hund dieser Rasse durchaus melden.

Trotz seines Behangs ist er kein pflegeintensiver Hund. Tägliches Bürsten ist ausreichend.