Der Berger de Brie, dessen Name sich merkwürdigerweise nicht auf die Landschaft Brie, sondern auf einen Personennamen zurückführen lässt, ist seit Jahrhunderten bekannt, wenn auch nicht genau im heutigen Typ. Er hat sicher einen Vorfahren mit dem Bergamasker Hirtenhund gemeinsam, da sich diese beiden Rassen erheblich ähneln.

Der Berger de Brie oder Briard

Einige Hundeforscher sind sogar der Ansicht, es handle sich um eine einzige, sehr alte Rasse, die sich erst nach und nach aufgespalten hat. Der Berger de Brie ist zum ersten Mal im Jahre 1886 aufgetreten. Ursprünglich warer ein grober, rauher  Hirtenhund , doch im Laufe der Jahre wurden sein Aussehen und sein Charakter ständig verbessert. Er hat bis heute seine hauptsächlichen Merkmale wie seine Kraft, seine Widerstandfähigkeit gegen Schlechtwetter, seine Ausdauer und seine Vorliebe für das Wasser beibehalten, doch sind seine Formen inzwischen angenehmer, eleganter und harmonischer geworden.

Eine gleichsinnige Entwicklung konnte man auch beim Charakter beobachten, er ist heute fügsam und anhänglich, geduldig, gutmütig, bisweilen sogar etwas scheu und mißtrauisch. Aufgrund dieser neuen Merkmale ister als Begleithund geeignet, wenn auch nicht gerade als Hund für Etagenwohnungen, wofür er zu gross ist. Da er sehr intelligent ist und auch gut schwimmt, hat man ihn auch schon als Rettungshund im Wasser eingesetzt.

Sein sehr scharfes Gehör macht den Berger de Brie oder Briard  zu einem guten Wachhund.

Gewicht: ungefähr 30 kg, Schulterhöhe: Rüde 62-68 cm, Hündin 56 bis 64 cm. Farbe: mit Ausnahme von Weiß sind alle Farben zugelassen, sofern sie einfarbig auftreten. Bevorzugt werden jedoch dunkle Töne.

Heimat: Frankreich