Die Rasse der Bordeaux-Dogge ist sehr alt, und ihre erste schriftliche Erwähnung finden wir in einem römischen Text aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Die Rasse ist mit Sicherheit französischen Ursprungs, auch wenn manche Forscher anderer Meinung sind. Ein Vorfahr der Bordeaux-Dogge könnte tatsächlich die grosse Tibet-Dogge sein . Auch die Abstammung von einer spanischen Rasse, dem Mastin de Burgos, der über die Pyrenäen nach Frankreich gelangt sein soll, ist nicht auszuschließen.

Abstammung und Kreuzungen

Die Engländer dagegen sind der Ansicht, es könne sich um eine Kreuzung zwischen dem englischen Mastiff und der Bulldogge handeln. Die Bordeaux-Dogge ist jedenfalls nicht weit verbreitet, weder in ihrem Heimatland Frankreich noch im restlichen Europa. Vor etwa einem Jahrhundert war sie zwar sehr populär, kam dann aber aus der Mode. Der Grund liegt vielleicht darin, dass dieses Tier, das zunächst als Kampfhund, dann als Begleiter bei der Jagd auf grosse Tiere wie Bären und Wildschweine verwendet wurde, eine beträchtliche Aggressivität und Kampflust beibehalten hat.

Die Bordeaux-Dogge ist als Polizeihund nicht geeignet

Die Bordeaux-Dogge ist ein gefürchteter Wachhund und als Polizeihund nicht geeignet, da sie sich, einmal losgelassen, nicht mehr zurückhalten kann und sich mit voller Kraft auf ihren Gegner wirft. Wenn man das Tier jedoch mit viel Liebe und Geduld aufzieht, kann es durchaus Zuneigung und Anhänglichkeit ausdrücken. Die Bordeaux-Dogge ist, obwohl sie keine übermässige Grösse erreicht, ein wahrer Koloss mit massigem Aussehen, mukulös, kräftig, gefürchtet.  In vielen äußeren Merkmalen, steht die Rasse dem englischen Mastiff nahe.

Gewicht: grosse Exemplare, Rüde 50 kg und mehr, Hündin 45 kg und mehr, mittelgrosse Exemplare (Doguins) Rüde 38-45 kg, Hündin 35-40 kg, Schulterhöhe: Rüde 60-68 cm, Hündin 58-66 cm,

Farbe: Mahagoni, Bräunlichgelb, Goldgelb, Kohlscharz

Heimat: Frankreich