Immer wieder höre ich von Hundebesitzern, dass sie ihren Hund mit irgendwelchen Beruhigungsmitteln sedieren.  Ein ruhig gestellter Hund ist ein pflegeleichter Hund.  Ich möchte mit Nachdruck vor dieser Handhabung warnen!Die meisten Beruhigungsmittel beeinflussen den Kreislauf, und in einem heissen Auto kann der Hund schnell einen Hitzschlag erleiden.  Wobei Sie unbedingt darauf achten sollten, dass Ihr Auto auch im Sommer entsprechend gekühlt werden kann. Ich spreche von der Autofahrt. Bitte lassen Sie nie – niemals Ihr Auto im Schatten stehen und denken, ach, für eine halbe Stunde kann ich weggehen, es ist ja kühl im Schatten. Wo gerade noch Schatten war, kann 10 Min. später die Sonne prall auf Ihr Auto scheinen. Eine halbe Stunde bei 80 Grad überlebt Ihr Hund nicht ! Diese Innenraumtemperatur ist hier in Spanien keine Seltenheit !

Soll ich meinem Hund Beruhigungsmittel verabreichen?

Falls Ihr Hund unter Reisekrankheit leidet, dass passiert nicht nur Menschen, darunter können auch Hunde leiden, dann fragen Sie Ihren Tierarzt, welche Reisetablette für Ihren Hund die richtige ist.  Es gibt spezielle Tabletten , die man vor Antritt einer Reise verabreichen kann – und die der Reisekrankheit vorbeugen helfen.

Bitte geben Sie niemals Ihrem Hund nach Gutdünken ein Medikament.  Das kann schlimme Auswirkungen haben.  Die meisten Hunde sind auch nicht darauf angewiesen ruhig gestellt zu werden.

Eine vorbeugende Methode ist, wenn Sie wissen, dass Sie häufig verreisen werden und Ihren Hund mit auf die Reise und in den Urlaub nehmen wollen, dann gewöhnen sie ihn schon als Welpen ans Auto fahren und ggfs. an die Flugbox.   Locken Sie ihn mit kleinen Leckerlis in die Box, stellen sie die Box so, dass er sie auch als „Bett“ oder einfach als Unterschlupf benutzen kann.  Dann ist der Hund schon von Welpen-Beinen an an die Box gewöhnt und es macht ihm absolut nichts aus, in der Box, die er mag, ein paar Stunden verbringen zu müssen.

Beruhigungsmittel sind nicht notwenig, wenn Ihr Hund ans Autofahren gewöhnt ist

Früher bin ich häufig mit meinen Hunden verreist.  Ich musste ihnen niemals Beruhigungsmittel verabreichen. Sie waren ans Autofahren gewöhnt und freuten sich, wenn es endlich losging. Sie verbanden Autofahren mit was Angenehmen.  Normalerweise fuhr ich mit ihnen an den Strand oder in Regionen, in denen sie ungestört laufen, spielen und rassen durften.  Also war die Assoziation positiv.  Auch bei langen Autofahrten verhielten sich meine Hunde immer perfekt.  Mein Jagdhund, ein Pointer, liebte es zwar stundenlang zu stehen, aber irgendwann war auch er der Aufmerksamkeit müde. Dann legte er sich hin, schlief oder tat wenigstens so.   Pausen sollten eingehalten werden. Auch wenn Hunde ihr Fress- und Trinkverhalten während einer langen Autofahrt ändern, so müssen sie sich doch nach ein paar Stunden entleeren können.  Ein Hund muss also keineswegs sediert werden, wenn sie mit ihm auf Reisen gehen.  Es liegt ausschließlich an Ihnen, den Hund rechtzeitig an das Autofahren zu gewöhnen.  Sie werden sehen, sobald ihr Hund das Auto mit positiven Erinnerungen in Verbindung bringt,  haben sie einen pflegeleichten, reisetauglichen Begeleiter an Ihrer Seite.

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