Der Belgische Schäferhund sieht in vielen Punkten dem Deutschen Schäferhund ähnlich. Er entstand gegen Ende des vorigen Jahrhunderts aus einer bewussten Selektion heraus, deren Ziel es war, den zahlreichen in morphologischer wie charakteristischen Hinsicht verschiedenen Schäferhunden Belgiens ein einheitliches Aussehen zu verleihen.

So entstanden vier Schläge, die sich nur durch die Länge, die Farbe und die Beschaffenheit des Haares voneinander unterscheiden und die in einem einzigen offiziellen Standard zusammengefasst werden. Am weitesten verbreitet ist der Groenendael. Er hat seinen Namen nach dem Schloß, in dem sein Züchter Nicolas Rose wohnte.

Er hatte nicht den Mut, seinen eigenen Namen dem tiefschswarzen Hund zu verleihen. Der Belgische Schäferhund ist mittelgross und etwas kleiner als der Deutsche. Er macht den Eindruck eines kräftigen, mächtigen, aber doch eleganten und in den Formen harmonischen Tieres.

Gebrauchshund, Arbeitshund und Hütehund

Er ist zwar ein vielgeschätzter Hütehund, wird aber auch für andere Zwecke eingesetzt: als Polizeihund, als Meldehund, als Botenhund im Krieg, als Wach- und Schutzhund, als Begleithund. Wegen seines nervösen Temperaments ist er schwerer abzurichten als der Deutsche Schäferhund. Der Belgische Schäferhund ist lebhaft, intelligent, feinfühlig, aufmerksam, sehr ausdauernd und überaus wachsam. Oft ist sein Tätigkeitsdrang  sogar so stark ausgeprägt, und er wirkt dann leicht erregbar, empfindsam und gar ängstlich. Belgische Schäferhunde sind äußerst beliebte Familiehunde. Belgische Schäferhund-Welpen sind über seriöse und gute Züchter  zu beziehen.  Informieren Sie sich in der einschlägigen Presse oder über das Internet.    An dieser Rasse werden Sie, wenn Sie diese Hunderasse lieben, viel Freude haben.

Wenn er nicht mit Geschick, Liebe und Geduld aufgezogen wird, kann er aggressiv und beißlustig werden. Der Kopf ist schön modelliert und lang, die Schnauze zugespitzt.

Gewicht: um 28 kg, Schulterhöhe: Rüde ca. 62, Hündin ca. 58 cm. Bei beiden Geschlechtern werden 4 cm Übergrösse und 2 cm Untergrösse zugelassen.

Farbe: beim Groenendael leuchtend Schwarz, beim Tervueren Grau, Gahlgelb, Bräunlichgleb mit schwarzen Stellen, insbesondere schwarzer Maske , beim

Malinois ein fahles Dunkelbraun mit schwarzer Maske oder einfarbig schwarz . Beim Laekenois Fahlbraun mit schwarzen Abzeichen auf Schwanz und Schnauze, auch grau gestromt odereinfarbig Aschgrau.

Heimat: Belgien

Neueste Pressemeldungen besagen, dass die Polizei in Deutschland sukzessive Deutsche Schäferhunde gegen die Belgischen Schäferhunde austauschen werde.  Die Belgischen Schäferhunde seien schneller, intelligenter, leichter und wendiger.   Hat der gute alte Deutsche Schäferhund also ausgedient ?

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