Den Bassethound betrachtet man im allgemeinen als amerikanische Rasse, doch in Wirklichkeit ist er eher französisch – englischen Ursprungs. Seine Vorfahren

sind tatsächlich im Basset Artesien zu suchen. Die Engländer züchteten diesen weiter und kreuzten den Bloodhound ein, was sich vor allem in Form des Schädels, den Ohren, den Augen, in der lockeren Haut und im schweren Körperbau des Tieres äußert.

Auch der Geruchssinn wurde verbessert, so dass der Bassethound heutei n dieser Beziehung nur wenigen anderen Rassen nachsteht. Diese Züchtung und Selektion ist im wensentlichen das Werk von Sir Everett Millais. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts entdeckten amerikanische Hundefreunde die Rasse, führten sie bei sich ein und waren so begeistert, dass sie einen „amerikanischen“ Hund daraus machten.

Der Bassethound der also von französischen Niederlaufhunden abstammt, zeigt die allgemeinen Merkmale der Laufhunde und ist in der Tat sehr geschickt, wenn es darum geht, Spuren von Hasen und Wildkaninchen, aber auch von Rehen und Füchsen zu folgen.� Im allgemeinen wird er jedoch als Begleithund verwendet.

Sein Charakter ist sanft, würdevoll, nicht aufdringlich, ruhig und symphatisch. Von Natur aus ist er jedoch etwas starrköpfig und bisweilen von etwas langsamer Auffassung, deshalb muss man ihn mit Geduld und Sanftmut abrichten. Dann aber wird er zum besten Freund und Spielgefährten für Kinder.

Gewicht: 20 bis 23 kg, Schulterhöhe bis 38 cm. Farbe: es sind alle Brackenfarben zugelassen, dreifarbig, zweifarbig oder einfarbig Weiß.

Heimat: USA, Vereinigte Staaten