Manche Hunde lieben das Autofahren vom ersten Tag an, andere sind kaum im Auto und müssen sofort brechen. Ich habe mit meinen Hunden das sowohl als auch erlebt.

Meine Chula , meine Pointer Hündin, liebt das Autofahren.  Sie fühlt sich sicher und geborgen im Auto. Auch Wartezeiten nimmt sie gerne und schlafend in Kauf. Hauptsache, sie darf mitfahren und „dabeisein“. Sie assoziert von Welpenbeinchen an, das Autofahren mit Gassi-Gehen, also mit etwas absolut Positivem.  Das sie auch via Auto ab und an zum Tierarzt muss, nimmt sie somit billigend in Kauf.

Wichtig ist es, dass Sie Ihren Hund von klein auf an das Autofahren gewöhnen.  Gehört er zu denen, die das Autofahren nicht sofort lieben, gehen Sie bitte behutsam vor. Verlängern Sie die Fahrten sukzessive.  Nehmen Sie ihn zum Einkaufen mit, legen Sie ihm sein Lieblingsspielzeug und ein paar Leckerchen auf seine Liegefläche, er wird normalerweise ruhig und ohne Protest auf Sie warten.  Denken Sie auch daran, immer eine Küchenrolle in Reichweite zu haben.  Sollte er wider alle Erfahrung doch einmal brechen müssen, sollten Sie gewappnet sein.

Autofahren mit Hund sollte ein wenig trainiert werden

Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihren Welpen gleich ans Auto gewöhnen.  Sie werden sicher immer wieder Ihren Hund auf Fahrten mitnehmen wollen oder müssen.  Der oder die Kleine sollte es als Selbstverständlichkeit empfinden, mitgenommen zu werden.  Hunde werden beim Autofahren ganz schnell angstfrei, wenn Sie das Auto und  den Ausflug als angenehm empfinden.  Wenn Sie ausschließlich zum Tierarzt fahren, er Spritzen oder unangenehme Untersuchungen über sich ergehen lassen muss, wird er das Autofahren nicht als Freude empfinden. Fahren Sie auch mit dem Hund zum Spazierengehen und zum Auslauf. Dann weiß er, dass mit dem Autofahren auch Freude, Spiel und Spass verbunden ist. Hunde sind kluge Familienmitglieder.  Unterschätzen Sie nicht die Intelligenz Ihres Hundes.  Wenn Sie Ihren Hund auf Reisen mitnehmen wollen, kann es nur von Vorteil sein, wenn der Hund von Anfang an autotauglich ist.  Ich bin häufig mit meinen Hunden verreist.  Sie waren so pflegeleicht, dass man es sich kaum vorstellen kann.  Natürlich hielt ich immer die notwendigen Pausen ein, um sie laufen zu lassen und sie Zeit hat sich zu entleeren.  Während der Fahrt schalten Hunde auf „Sparflamme“.  Sie trinken ein wenig, aber haben kaum Hunger oder verweigern meistens das Fressen.   Will heißen, sie stellen sich sofort auf die Gegebenheiten ein.

Vergessen Sie bitte auch nicht, dass der Transportraum im Auto durch ein Hundegitter von der Fahrerkabine getrennt sein muss.  Die Strafen hier in Spanien für Zuwiderhandlungen sind arg hoch !

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