Tierversuche, überflüssiges Leid für so viele Hunde

Geschrieben von Nito am August 1st, 2012 in Allgemeines

TierversucheHunde und andere Tierarten werden weltweit standardmäßig in Giftigkeitsprüfungen eingesetzt, um Chemikalien wie Farben, Schmiermittel, Pestizide oder Bestandteile von Kunststoffen für den Menschen angeblich sicher zu machen. So wird einer europaweit gültigen Vorschrift entsprechend an Hunden, meist an Beagles, untersucht, ob und wie giftig es istbestimmte Substanzen wiederholt zu schlucken.

Über 90 Tage hinweg bekommen die Tiere siebenmal pro Woche eine Chemikalie per Magensonde oder über das Futter verabreicht. Die Hunde werden in Gruppen eingeteilt und erhalten die Testsubstanz in unterschiedlichen Dosierungen, eine Kontrollgruppe bleibt unbehandelt. Es werden regelmässig Blutproben entnommen und die Symptome beobachtet. Je nach Art und Menge der Substanz kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, wie Erbrechen, Durchfall, Abgeschlagenheit, Lähmungen, Krämpfe und Tod. Am Ende werden die überlebenden Hunde getötet und untersucht.

In der Grundlagenforschung gibt es ebenfalls eine Reihe grausamer und sinnloser Tierversuche.

Dabei geht es nur um den Wunsch eines Forschers, sein Wissen zu erweitern. Für die klinische Anwendung also die Behandlung und Heilung von menschlichen Krankheiten, sind die Ergebnisse vollkommen irrelevant. Beispielsweise wirde Hunden eine Schlinge ins Herz einoperiert. Diese kann von außen am wachen Hund zugezogen werden, sodass ein Herzkranzgefäss abgeklemmt wird.

Auf diese Weise wird künstlich ein Herzinfarkt nachgeahmt. Der Hund erleidet dabei die gleichen Qualen wie ein Mensch. Die Ursachen für den Herzinfarkt beim Menschen und beim geschädigten Tier , sind jedoch ganz unterschiedlich.

In der Orthopädie werden an Hunden Methoden zur Knochenverlängerung erprobt oder in der Zahnmedizin die mikrobiologische Auswirkung von verschidenen Zahnkronen untersucht. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Nutzen für den Menschen ist allerdings ghleich null, da Körperbau und Funktionen bei Mensch und Hund unterschiedlich sind. Darüber hinaus bleiben Einflussfaktoren wie Stress, ungesunde Ernährung oder Sucht (Rauchen, Alkohol), die maßgeblich für die Entstehung von Krankheiten beim Menschen verantwortlich sind, unberücksichtigt.

Jeder Hundehalter kann sicherlich bestätigen, dass sein Vierbeiner einzigartige Charaktereigenschaften hat und ähnlich wie wir Menschen Freude, Angst und Schmerz empfinden kann. Schon deshalb ist es nicht zu aktzeptieren, Hunde oder andere Tiere für Versuchszwecke zu missbrauchen. Auch aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht sollten Tierversuche schnellstens abgeschafft werden“!