Mischling oder Rassehund? Ich möchte einen Hund adoptieren – welche Rasse

Geschrieben von Nito am Januar 28th, 2009 in Allgemeines

Manche Leute sagen zum Mischling auch Promenadenmischung oder Bastard, wobei der letztere Ausdruck wohl der häßlichste ist, stellt man sich doch darunter unwillkürlich eine leidende, halb verhungerte Kreatur

vor, die sich irgendwie von Straßenabfällen ernährt. Dabei bedeutet es eigentlich nur, dass der Hund einer nicht identifizierbaren eigenständigen Rasse angehört oder rasseunterschiedliche Eltern hat – eben ein Mischling ist .Diese Hunde haben viele Vorzüge: Sie sind bedeutend weniger anfällig gegenüber Erbkrankheiten als Rassehunde und scheinen die üblichen Hundekrankheiten gut zu überstehen. Trotzdem können auch sie ernsthaft erkranken und brauchen dann genau wie die teuersten Rassetiere noch vermehrte Pflege und Zuneigung.

Natürlich kann man einem Mischlingswelpen nicht ansehen, wie gross er einmal werden und wie sein Temperament sich entwicklen wird. Wenn möglich schaut man sich wenigstens die Mutter des Wurfs an, damit man eine ungefähre Vorstellung von dem bekommt, was aus dem Jungen einmal werden kann. Auch die Frage nach dem Hundevater ist erlaubt.Auch bei nicht erwünschter Trächtigkeit ist in vielen Fällen doch der Vater dem Besitzer der Hündin bekannt.

Ein Fachmann oder Tierarzt kann in etwa auch am kleinen Welpen erkennen, in welche Richtung er sich entwickeln wird.   Mitunter hört man den Hinweis auf die Pfoten.  Hat der kleine Welpen im Verhältnis grosse Pfötchen, wird es ein grosser Hund werden, – oder eben nicht.   Darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen wollen.   Ich hatte schon kleine Welpen mit sehr grossen Pfoten, die dann aber am Ende des Tages klein blieben.  Sie sind wie kleine Jack Russells, prognostiziert wurden mittelgrosse Hunde, das sind sie also beileibe nicht geworden.   Es wäre mir auch egal gewesen.  Ich hätte sie in jedem Fall behalten.

Mein Pointer, den ich im Alter von 3 wochen bei mir aufgenommen hatte, hatte winzige Pfoten.  Hätte ich mich an den Pfoten orientiert, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, den Tierarzt zu befragen.  Als er mir dann versicherte, Sino würde ein prächtiger , grosser Pointer werden, war ich erstmal in eine Art Schockstarre verfallen.   Aber nur ganz kurz.   Er war so zauberhaft – es war mir dann völlig egal, wie gross er wurde oder wie klein er blieb.  Wichtig war, dass er überlebte und ein langes Leben vor sich hatte.    Er wurde 13 1/2 Jahre alt und war ein großartiger , grosser und wunderbarer Vertreter seiner Rasse.