Zu Beginn der 4. Lebenswoche hat man zum ersten Mal den Eindruck, einen kleinen Hund vor sich zu haben. Die motorischen Fähigkeiten verbessern sich auffällig, und die sozialen Interaktionen mit der Mutter und zwischen den Wurfgeschwistern nehmen schlagartig zu. Das Neugierverhalten ist gross, und die Welpen reagieren massiv auf Umweltreize. Jetzt finden die wesentlichen Wachstums- und Differenzierungsprozesse im Gehirn statt.

Um ein normales, artgerechtes Sozialverhalten zu entwickeln, benötigt der Welpe in dieser Phase die entsprechenden Umweltsignale. Die sozialen Gesten an sich, also z.B. Drohgebärden oder die Körpersprache der Unterwerfung, sind dem Hund zwar angeboren – die Fähigkeit, diese beim Sozialpartner zu erkennen und dann darauf korrekt zu antworten, aber nicht. Genau dieses Lernen wird als Sozialisation bezeichnet.  In der Sozialisationsphase speichert der Welpe alle Lebewesen, denen er begegnet, bei zumeist positivem Kontakt als Artgenosse oder befreundete Spezies ab.

Ein vier Wochen alter Welpe – ist ein Baby mit vielen Bedürfnissen

Gleiches gilt für die unbelebten Umweltreize.  Alles, was der Welpe in dieser Phase nicht kennen lernt, wird ihm später einmal Angst einflössen.

Angst ist eine negative Emotion. Es kommt zu inneren und äußeren Stressreaktionen des Körpers auf eine tatsächliche oder auch nur auf eine empfundene  Gefahr.

Diese Antwort haben wir gefunden:

Geh bitte zu einem Tierarzt und frage nach entspr. Welpenmilch und Tipps wegen der Fütterungszeiten usw. Der Kleine ist noch viel zu klein, um von der Mutter getrennt zu sein! ( 8 Wochen wären schon sehr früh)
Du wirst ihn also ständig mit der Flasche füttern müssen,auch nachts!,(die nächsten Wochen und Monate also nix Party!)- ihn bei dir tragen, möglichst am Körper, ihn wärmen(!) und ihm ganz vorsichtig den Bauch massieren.(Fingerspitzen!) Welpen haben oft Blähungen, die die Mutter durch Bauchlecken erleichtert. Du bist ab jetzt Ersatzmutter! Wenn du das alles nicht kannst oder dir antun willst, dann gib das Baby lieber ins Tierheim,dort wäre es zumindest in seinen Grundbedürfnissen versorgt.
Ich verachte Menschen, die ihre Tiere schwanger werden lassen und dann unverantwortungslos handeln, indem sie die Welpen nur noch „loswerden“ wollen! Das ist wirklich das Letzte. Wenn du es schaffst, den kleinen Hund über die schwierige Zeit durchzubringen, wirst du allerdings einen Freund haben, der in seiner Treue und Liebe jede Menschenliebe bei Weitem übertrifft. Ich wünsche euch beiden viel Glück, egal wie du entscheidest. Tu es mit Verantwortung.

Quelle(n):    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070913144736AAwQ7Dl

Schon viele Streuner-Hunde aufgezogen, halbverhungert aus Mülltonnen gerettet usw./ Lebe schon lange auf den Kanaren.

Ein Hundewelpe mit vier Wochen kann gut überleben

Mein erster Hund war 3 Wochen alt, als ich ihn in Sineu auf Mallorca auf dem Markt einem Händler abkaufte.  Er war ein Winzling, eine handvoll Hund. Als erstes ging ich mit ihm zu einem Tierarzt, vor Ort und der stellte fest, dass der Kleine krank war.  Ich lies ihn behandeln und hatte den Wunsch und den Willen, diesen kleinen Hundewelpen zu retten.  Er bekam seine Fläsche, seine Babynahrung, seine Massagen und Streicheleinheiten.  Schlief in meinem Bett, damit mir auch keine Regung entging und entwickelte sich in kurzer Zeit, zu einem prächtigen, großartigen Pointer, der nicht mehr von meiner Seite wich.  Ich war seine „Mutter“ und seine Leitperson.  Es war nicht einfach – aber im Nachhinein betrachtet, auch eine wunderschöne Zeit.  Dieses kleine Hundewelpchen zu retten und es aufwachsen zu sehen, war eine der besten Erfahrungen meines Lebens.  Seien Sie mutig, haben Sie keine Angst.  Wenn Sie es wollen, wird es gelingen.  Auch ein vier Wochen alter Welpe kann gut überleben und zu einem glücklichen , zufriedenen und gesunden Hund heranreifen.